NARUD e.V. verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der präventiven Antidiskriminie-rungsarbeit. So veranstaltet der Verein seit fünf Jahren regelmäßig das „Interkulturelle Fußballturnier und Familienfest“ in Wedding, welches immer wieder auf große Resonanz in der Bevölkerung stößt. Oberstes Ziel der Veranstaltung ist der interkulturelle Austausch und die Integration der Bewohner im Kiez, daneben steht jedes Turnier unter einem bestimmten Motto. Erreicht werden die Ziele durch unterschiedliche Maßnahmen, einerseits sind in den teilnehmenden Mannschaften Spieler_innen mit verschiedenen Migrationshintergründen vertreten, andererseits werden verschiedene Begleitprogramme angeboten. An den Ständen sind verschiedene Vereine und Organisationen oder politische Parteien vertreten, die sich in entwicklungspolitisch relevanten Bereichen engagieren. Im Jahr 2014 wurden neben dem Turnier und Familienfest beispielweise die Ausstellung „one man can make a difference“ über das Engagement afrikanischer Fußballstars in ihren Heimatländern und zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „Die Rolle der afrikanischen Diaspora“ und „Fußball als Schlüssel für die Entwicklung des afrikanischen Kontinents“ organisiert. 2012 wurde die Plakatausstellung „Rote Karte für Diskriminierung und Rechtsextremismus! Gedenkplakate von Todesopfern rechtsextremer Gewalttaten in Berlin“ gezeigt, um über die verheerenden Auswirkungen von Diskriminierung und Rechtsextremismus zu informieren. Ebenfalls im Rahmen des Interkulturellen Fußballturniers wurde eine Bannerausstellung gezeigt, die Botschaften gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung vermittelt (u.a. „Gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit“, „Begegnung der Kulturen. Wedding ist und bleibt bunt“, „Kulturelle Vielfalt als Ressource nutzen“, „Geht es um Charakter und Leistung oder um Hautfarbe und Herkunft?“). Das Projekt „Deine Nachbarn aus Afrika“ sollte verschiedene Lebensrealitäten in Ländern des afrikanischen Kontinents vermitteln und der Öffentlichkeit und den Bewohner_innen im Sprengelkiez die Möglichkeit geben mehr über die Kulturen, Geschichten, Lebensweisen und Migrationshintergründe ihrer Kiezmitbewohner_innen zu erfahren. Ziel war es durch den Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen Vorurteile abzubauen, Vertrauen zu stärken, nachbarschaftliche Kontakte zu erleichtern und ggf. zu verstärken, um so ein soziales Miteinander zu schaffen. 

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NARUD e. V. engagiert sich seit 2005 in der Völkerverständigung durch Integration von ZuwanderInnen, insbesondere von Minoritäten in Deutschland, sowie in der Entwicklungszusammenarbeit.

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